Die Krise in Griechenland nach dem 3. Hilfspaket und den Neuwahlen (20. Oktober 2015)

Juncker, Schäuble, Varoufakis, Grexit, Kapitalkontrollen, Volksabstimmung: Fast wie ein Mantra dominierten vor knapp drei Monaten Nomenklatur und Fachbegriffe zur Griechenlandkrise unseren Alltag – bis Mitte Juli berichteten die Online-Medien via Liveticker und die Fernsehtalkshows fast täglich darüber. In der Zwischenzeit wurde ein drittes Hilfspaket unterzeichnet, in Griechenland haben Neuwahlen stattgefunden. Ob damit die Euro- und Finanzkrise tatsächlich gelöst oder verschärft wurde, ob das Problem diesmal richtig behandelt oder bloß verschoben wurde, darüber diskutierten am 20. Oktober 2015 Fachleute in einer Podiumsdiskussion.

Der neulich erschienene Band Die Krise in Griechenland: Ursprünge, Verlauf, Folgen (Campus-Verlag, 2015) fungierte dabei als Anlass und Anhaltspunkt für die Diskussion. Die Herausgeber des Bandes und ehemaligen Diplomaten, Ulf-Dieter Klemm und Wolfgang Schultheiß debatierten mit dem Koautor, Wirtschaftswissenschaftler und ehemaligen Minister Tasos Giannitsis über das Thema, moderiert von dem Literaturwissenschaftler und Direktor des Centrum Modernes Griechenland, Prof. Dr. Miltos Pechlivanos.

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Diskussion (in deutscher Sprache): Verschärft, verschoben, vergessen? Die Krise in Griechenland nach dem 3. Hilfspaket und den Neuwahlen: Analyse und Perspektiven
Mit: Ulf-Dieter Klemm und Wolfgang Schultheiß (Herausgeber des Bandes Die Krise in Griechenland: Ursprünge, Verlauf, Folgen) und Tasos Giannitsis (Wirtschaftswissenschaftler und ehemaliger Minister).
Moderation: Miltos Pechlivanos (Literaturwissenschaftler und Direktor des Centrum Modernes Griechenland)

Folien zur Präsentation von Tassos Giannitsis: Griechenland in der Krise. 7 Thesen für einen Ausweg


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