Gastdozenturen

Das CeMoG beteiligt sich sowohl an der deutsch-griechischen Vernetzung von Wissenschaftlern/innen und wissenschaftlichen Einrichtungen als auch an der Erweiterung und Vertiefung der neogräzistischen Forschung und Lehre im Institut für Griechische und Lateinische Philologie der Freien Universität Berlin. Durch die Organisation von Gastdozenturen griechischer Hochschullehrer/innen an der Freien Universität Berlin wird dieser Zielsetzung in mehrfacher Hinsicht entsprochen:

  • Erweiterung des Lehrprogramms: Der Aufenthalt der Gastwissenschaftler/innen eröffnet die Möglichkeit, im aktuellen Lehrprogramm zentrale Aspekte der gemeinsamen deutsch-griechischen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert zu berücksichtigen und durch die Fachexpertise der Lehrenden das Lehrangebot der Professur Neogräzistik zu bereichern. Zudem bietet der Aufenthalt der Gastwissenschaftler/innen im Bereich der Lehre die Möglichkeit zur Kooperation mit anderen Berliner Forschungsinstitutionen wie dem Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin oder dem Lehrstuhl für Südosteuropäische Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.
  • Forschung: Im Rahmen der CeMoG-Wissensbasis werden die Forschungs- und Lehrtätigkeit der Gastwissenschaftler/innen dazu beitragen, Materialien und Impulse für die Erforschung des deutsch-griechischen Kultur- und Wissenstransfers zu liefern.
  • Vernetzung: Über den Aufbau der Wissensbasis hinausgehend, sind die Gastdozenturen als Ausgangspunkt für eine weitergehende Zusammenarbeit mit den jeweiligen Gastwissenschaftlern/innen und den entsendenden griechischen Hochschulen konzipiert.
  • Teilnahme am öffentlichen Dialog: Durch die Teilnahme Podiumsdiskussionen, Vorträge, Artikel in der aktuellen Tagespresse u.a. Formen des öffentlichen Dialogs tragen die Gastwissenschaftler/innen dazu bei, relevante Themen der Neogräzistik und der deutsch-griechischen Beziehungen einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.