Wintersemester 2014/15

01.10.2014

Neueröffnung-Festveranstaltung der Griechischen Kulturstiftung Berlin

Die Griechische Kulturstiftung Berlin und ihre neue Leiterin, Eleni Varopoulou, laden herzlich zur Eröffnung der Ausstellung von Alekos Vl. Levidis Meine Editionen ein.

"Von klein auf habe ich auf jedes Stück Papier gezeichnet, das mir in die Hände fiel. Als ich realisierte, dass diese Lieblingsbeschäftigung von mir etwas mehr als ein Spiel war, fing ich an, den Zeichenblock systematisch zu benutzen. Als ich ins Ausland ging, begann ich, Taschennotizbücher zu verwenden, die ich immer bei mir tragen konnte.
Schnell nahmen diese Notizblocks die Form bebildeter Tagebücher an.
Ich schrieb Dinge nieder, machte mir Notizen und Kopien, brachte die ersten Ideen für künftige Werke zu Papier, setzte Farbtafeln zusammen.
Ich ließ mich aufs Glück ein, aber auch ein bisschen auf die Inszenierung. Ich sah das Buch immer als eine Schachtel voller Träume an und beschloss, dass die Notizblocks meine Editionen sind. So setzte ich das Spiel fort und setze es weiterhin fort." Alekos Vl. Levidis

» Eröffnung der Ausstellung: Donnerstag, 16. Oktober 2014, von 18.00 bis 21.00 Uhr
» Ausstellung in den neuen Räumen der Griechischen Kulturstiftung: Monbijouplatz 12 (2. OG), 10178 Berlin

Griechenlandseminar XX "Aufbrüche und Fluchten - Griechenland durch die Jahrhunderte" (28.2-1.3.2015, Münster)

Am 28.02. und 01.03.2015 findet in Münster  das (Jubilaeums-) Griechenlandseminar XX  unter dem Titel "Aufbrüche und Fluchten - Griechenland durch die Jahrhunderte" statt.

Alle Infos zur Genese und zu den bisher durchgefuehrten Seminaren und der Publikationsreihe "Choregia", in der die Vortraege veroeffentlicht werden, finden Sie auf der Seite von Choregia - Münstersche Griechenland-Studien.

"Die Situation der Jugendlichen auf dem griechischen Arbeitsmarkt" (FES Publikation, Oktober 2014)

Die Arbeitslosigkeit junger Menschen unter 25 Jahren in Griechenland liegt im europäischen Vergleich nach wie vor sehr hoch. Da der griechische Arbeitsmarkt hoch qualifizierten Jugendlichen nur wenige Beschäftigungsmöglichkeiten bietet, sehen sich viele gezwungen auszuwandern. Wenn die zahlreichen politischen Absichtserklärungen, bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen nicht bald Wirkung zeigen, werden Politikverdrossenheit und rechtsradikale, populistische und antieuropäische Bewegungen weiter wachsen. Alexandra Ioannidou legt in der FES Publikation "Die Situation der Jugendlichen auf dem griechischen Arbeitsmarkt. Was geschieht, wenn nichts geschieht?" eine aktuelle Analyse zum Thema vor.

Kaváfis auf der Langen Lyriknacht (22. November, Brotfabrik Berlin)

Am 22. November präsentiert das Verlagshaus J. Frank | Berlin in seiner Langen Lyriknacht verlorene, verschollene oder vergessene Schätze der Lyrik des 20. Jahrhunderts in seiner Edition ReVers. In einer multilingualen und multimedialen Lesung werden drei internationale Dichter der Vergangenheit vorgestellt, die ein ganz besonderes poetisches Potential für die Gegenwart haben: Majakowski, Kaváfis und Owen! Durch den Abend führt Tobias Roth.

Ab 20:00 Uhr präsentieren Jan Kuhlbrodt, Jorgos Kartakis und Anja Nolte den Band Im Verborgenen: Hidden Poems mit Gedichten, die Kaváfis zu seinen Lebzeiten versteckte.

"Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestages des Beginns der Deportationen in Thessaloniki" (19.03.2015, Schiller-Gymnasium Berlin)

Die Arbeitsgemeinschaft "Erinnern an ehemalige Schüler des Schiller-Realgymnasiums" lädt am Donnerstag, dem 19.3.2015 um 19:00 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestages des Beginns der Deportationen in Thessaloniki ein.

Am 20. März 1943 wurden die ersten Mitglieder der Jüdischen Gemeinde von Thessaloniki in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Damit begann ein Prozess der Zerstörung einer der ältesten jüdischen Gemeinden im sephardischen Raum. Von den vorher 56.000 Mitgliedern der Gemeinde lebten am Ende des Zweiten Weltkrieges nur noch 1.200.

Insgesamt wurden etwa 59.000 griechische Juden, einschließlich der etwa 4.200 Juden aus dem 1941 von Bulgarien annektierten Thrazien in die Vernichtungslager deportiert und ermordet.

Im November 2014 reiste die Arbeitsgemeinschaft "Erinnern an ehemalige Schüler des Schiller-Realgymnasiums", die in Kooperation zwischen dem Schiller-Gymnasium und der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz geleitet wird, nach Griechenland und setzten sich mit der Deportationsgeschichte der griechischen Juden im Kontext der deutschen Besatzung 1941 - 1944 auseinander.

Programm

Grußworte
- Dr. Hans-Christian Jasch, Direktor der Gedenk- und Bildungsstätte
Haus der Wannsee-Konferenz
- Gerold Hofmann, Schulleiter des Schiller-Gymnasiums
- Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin (angefragt)
- S. E. Panos Kalogeropoulos, Botschafter von Griechenland (angefragt)

- Zeitzeugengespräch mit Chainz Kounio, Überlebender aus Thessaloniki

Moderation: Schülerinnen und Schüler der AG "Erinnern an ehemalige Schüler des Schiller-Realgymnasiums"
Musikalische Umrahmung: Schülerinnen und Schüler des Schiller-Gymnasiums

» Aula des Schiller-Gymnasiums
» Schillerstraße 125 - 127
» 10625 Berlin-Charlottenburg

Workshop "Asymmetrien des Erinnerns" (30.-31.1.2015, Osnabrück)

An der Universität Osnabrück veranstaltet Prof. Dr. Chryssoula Kambas (Arbeitsstelle Literarischer Transfer), in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stratos Dordanas (University of Macedonia, Thessaloniki), einen Workshop zum Thema Asymmetrien des Erinnerns. Das deutsch besetzte Griechenland im Zweiten Weltkrieg und seine Gegenwart in Geschichtsschreibung, Literatur und Politik.

Vortragsthemen:

  • Die griechischen Widerstandsbewegungen gegen die Achsenmächte 1941-1944
  • Die deutsche Besatzungspolitik in Griechenland: Repressalien und Kollaboration
  • Aktuelles "Bild des Anderen" und erinnerungskulturelle Defizite in Deutschland
  • Teaching the German Occupation of Greece at Greek Schools and Universities
  • Griechenland und Deutschland im Nachkriegseuropa. Bilaterale Beziehungen im Schatten des Zweiten Weltkriegs
  • Lesung aus dem Roman "Die Spur im Schnee" (Athen 2011)
  • "Goldene Morgendämmerung" - Rückkehr zur Tradition der Kollaboration?

Datum: 30. und 31. Januar 2015
Ort: Universitätsbibliothek, Alte Münze 16, Justus Möser-Saal, 49074 Osnabrück
Programm

"Kafenion" — Begegnungsforum im Auswärtigen Amt (15.12.2015, Berlin)

Der Staatsminister für Europa, Michael Roth MdB, lädt am 15. Dezember 2014 von 9:00 bis 14:00 Uhr zu einer "Begegnung der griechischen Gäste mit alten, neuen und künftigen Freunden aus Deutschland" ein. Die griechischen Gäste sind Teilnehmer/-innen an drei Informationsreisen für Lokalhistorikerinnen, Träger des Jugendaustausches sowie Künstlerinnen aus Opferdörfern und jüdischen Gemeinden, die am 9. bzw. am 10. Dezember in Deutschland beginnen. Unter dem Titel "Πάμε για καφέ – Trinken wir einen Kaffee zusammen!" soll das Besucherzentrum des Auswärtigen Amtes (AA) zu einem Ort der Begegnung werden.

Viele der griechischen Gäste stammen aus Opferdörfern und jüdischen Gemeinden, die in der Zeit des Nationalsozialismus und der deutschen Besetzung Griechenlands ein im heutigen Deutschland oft nur am Rande wahrgenommenes Schicksal erlitten. Sie möchten von dieser Geschichte erzählen, über den Umgang mit dieser Geschichte hier wie dort sprechen und Freundschaften in Deutschland schließen. Sie wollen Pläne schmieden und Ideen diskutieren, wie man diese gemeinsame Geschichte in der heutigen und künftigen Generation, in Deutschland wie in Griechenland, wach halten kann. Durch gemeinsame Kunstprojekte, Jugendaustausch oder Aufarbeitung der Geschichte sollen die Opfer und ihre Nachkommen spüren, dass sie nicht vergessen sind, und die Jugend soll wissen, dass sich so etwas nie wieder ereignen darf.

Deutsche Partnerinnen, Freundinnen und Interessenten wird, nach Möglichkeit bis 08.12., um Anmeldung gebeten. Alle Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. (IJAB).

diablog.eu — deutsch-griechische Begegnungen

diablog.eu

Der diablog.eu ist das neue, zweisprachige Web-Portal für „ein entspanntes und achtsames deutsch-griechisches Verhältnis“. In seinen Rubriken stöbert man zwischen Kulturnachrichten, Kulinarik und Reise sowie Ratgeber für praktische Alltagsfragen.

Unterstützen Sie diablog.eu mit drei Klicks im Ideenwettbewerb Advocate Europe (bis zum 19. April). Einfach registrieren und die "deutsch-griechische Begegnungen" in diesem Online-Projekt befürworten!

» www.diablog.eu
» diablog.eu bei Advocate Europe

Symposium: "Schwierige Nachbarschaft - Das schwierige Verhältnis zwischen Griechenland und der Türkei" (10-12.10.2014, Parchim)

Das Politische Bildungsforum MV der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert vom 10. bis zum 12. Oktober ein Symposium über das Verhältnis zwischen Griechenland und der Türkei.

» 10. – 12. Oktober 2014, Edith-Stein-Haus, Invalidenstr. 20, 19370 Parchim

"Ρατσισμός και διακρίσεις στην Ελλάδα σήμερα" (Thessaloniki, 2014). Neue Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung (Büro Griechenland)

Der Bericht „Rassismus und Diskriminierung in Griechenland heute“ (Ρατσισμός και διακρίσεις στην Ελλάδα σήμερα) erscheint im Rahmen der Kampagne select respect, einer Initiative verschiedener Organisationen, die sich für den Schutz der Menschenrechte und den Kampf gegen Diskriminierung und Rassismus in Griechenland einsetzen. Er möchte zu einem besseren Verständnis der Verbreitung des Rassismus und der rassistisch motivierten Gewalt im Kontext der aktuellen Krise der griechischen Gesellschaft beitragen. Die Autoren analysieren sowohl die nationalen Programme zur Bekämpfung der Diskriminierung und des rassistischen Diskurses wie auch die entsprechenden gesellschaftlichen Prozesse und Reaktionen. Der Bericht wird in Kürze auch in englischer Sprache erscheinen.

"Tempus Ritualis" — Eröffnung der Ausstellung am 24.10

Nina Fischer & Maroan el Sani, Dynamis, 2014

Nina Fischer & Maroan el Sani, Dynamis, 2014
Bildquelle: Nina Fischer & Maroan el Sani, Dynamis, 2014, © Fischer & el Sani und VG Bild-Kunst, 2014 und Eigen+Art Gallery Leipzig / Berlin Tempus Ritualis (Galerie im Körnerpark Berlin)

Die Ausstellung Tempus Ritualis (25.10.2014 – 11.01.2015) nimmt die Krise in Griechenland zum Ausgangspunkt, um neue soziale Entwicklungen und kulturelle Muster zu untersuchen: Welche Initiativen, Formen von Solidarität und Vergemeinschaftung sind in Zeiten der Veränderung zu beobachten? 

Der Titel Tempus Ritualis kombiniert zwei gegensätzliche Begriffe miteinander: Während das Wort Tempus auf die aktuelle Zeit, einen Moment im Jetzt, verweist, können Rituale erst durch eine kontinuierliche Wiederholung spezifischer kultureller Vorgehensweisen entstehen, sie sind demnach in der Vergangenheit begründet. Tempus Ritualis möchte mit Hilfe künstlerischer Methoden, neue rituelle Formen in the making erforschen und präsentieren. In der Kombination dieser beiden Begriffe zeigt sich eine Neugier für das Wesen des Gegenwärtigen und seiner Möglichkeit neue Kontinuitäten herzustellen: Wodurch ist unsere Zeit charakterisiert und welche gemeinschaftsstiftenden Rituale bilden sich in Zeiten der Krise heraus?

Die griechische Gesellschaft hat sich seit 2009 rapide verändert: Gibt es – trotz der Krise – neue Entwicklungen auf der sozialen Mikroebene? Inwiefern kann z.B. im künstlerischen Milieu ein stärkerer Zusammenhalt und ein kontinuierlicher Dialog sowie eine freundschaftlichere Atmosphäre beobachtet werden? Welche Formen der Neudefinition von Community of Crisis, Sharing-Gemeinschaften, Production of Locality oder gar Freundschaft können beobachtet werden?

Tempus Ritualis sammelt Wissensformen und Imaginationen. Dies beinhaltet visuelles Material, welches in der Zukunft als Dokumentation eines historischen Momentes und später als Basis für die Aktivierung von Fragen der Erinnerung fungieren kann. Zusätzlich erforscht das Projekt Methoden der Archivierung von zeitgenössischem und historischem Wissen und ihre Beziehungen zwischen Kunstwerk, kollektiven Formen und den Mechanismen für die Produktion von Identität.

Das Projekt kombiniert die Innen-, Außen- sowie Diasporaperspektive indem unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler neue Arbeiten entwickeln, die miteinander in den Dialog gebracht werden.

Tempus Ritualis wird vom Bezirksamt Neukölln von Berlin, Fachbereich Kultur gefördert und in der Galerie im Körnerpark präsentiert. In Thessaloniki wurde es vom SMCA – State Museum of Contemporary Art Thessaloniki unterstützt und im Sommer 2014 im CACT – Thessaloniki Center of Contemporary Art präsentiert. Das Projekt wird gefördert vom Goethe Institut Thessaloniki, ifa – Institut für Auslandsbeziehungen e.V., OUTSET. Greece, Aegean Airlines und AHK – Deutsch-Griechische Industrie- und Handelskammer.

Tempus Ritualis

Galerie im Körnerpark, Schierker Str. 8, Neukölln, Berlin (Dienstag-Samstag, 10:00-18:00 Uhr, Führungen: jeden Sonntag, 15:00 Uhr)
Teilnehmende Künstler/innen: Lena Athanasopoulou, Christina Dimitriadis, Nina Fischer & Maroan el Sani, Pia Greschner, Susanne Kriemann, Lia Nalbantidou, Christine Schulz, Eva Stefani, Evanthia Tsantila
Kuratorinnen: Christina Dimitriadis, Christine Nippe, Evanthia Tsantila

» Eröffnung: Freitag, 24. Oktober 2014, 18:00 Uhr
» Ausstellungsdauer: 25. Oktober 2014 – 11. Januar 2015
» Artists Talks: Sonntag, 26. Oktober & 23. November 2014, 17:00 Uhr (Rundgang durch die Ausstellung und Gespräch mit den Künstler/innen und Kuratorinnen)

Conference on Scientific Cooperation between Greece and Germany (5.-7.2.2015, Universität Hamburg)

Vom 5. bis 7. Februar 2015 findet an der Universität Hamburg eine Tagung zur deutsch-griechischen Wissenschaftskooperation statt. Erklärtes Ziel der Veranstaltung ist es, Kooperationen zwischen deutschen und griechischen Wissenschaftlern/innen deutschlandweit zu initiieren, von denen beide Seiten langfristig profitieren. Den Anstoß hierzu hat die aktuell schwierige Situation der griechischen Hochschulen gegeben, für die unter anderem massive Kürzungen im öffentlichen Sektor, von denen auch das griechische Bildungs- und Hochschulwesen betroffen ist, der Grund sind.

Im Zentrum der Tagung werden sogenannte Machmaking-Workshops stehen, in denen Wissenschaftler/innen mit ähnlichen Forschungsschwerpunkten aus Griechenland und aus Deutschland zusammengeführt werden, um zu überlegen, wie in Zukunft im Rahmen konkreter Projekte zusammengearbeitet werden kann.

Am 5. Februar 2015 (14:30 Uhr, Hörsaal B, ESA1) wird der Präsident des Gerichtshofes der EU, Dr. Vassilios Skouris, einen Vortrag zum Thema Die Beziehungen der deutschen und der griechischen Wissenschaft: eine Bestandsaufnahme halten.

» Tagungsprogramm (pdf)

Performance "Confusion/Diffusion" (29.1.2015, Berlin)

Am Donnerstag 29. Januar verbinden der Komponist und Musiker Floros Floridis und die Filmregisseurin Jeanine Meerapfel in einer audiovisuellen Performance Filmbilder, ein elektronisches Soundtape, Texte und Livemusik zu einer künstlerischen Reflexion über die ökonomische und sozialpolitische Konfusion, die zwischen Deutschland und Griechenland entstand und sich zunehmend in ganz Europa und der Welt ausbreitet.

Mit den Bildern auf der Leinwand, der live improvisierten Musik von Matthias Bauer und Floros Floridis, den collagenhaft montierten Texten gesprochen von Eva Mattes entsteht ein Mosaik voller Kontraste, alltäglicher, enigmatischer, humorvoller, provokativer Bilder und Töne aus beiden Ländern, die dem Zuschauer Impulse für eine eigene Interpretation anbieten.

Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlim
20 Uhr
Karten: € 10/7 

"Deutsch-Griechischer Zukunftsfonds" nimmt Arbeit auf

Deutsch-Griechischer Zukunftsfonds (Broschüre, PDF)

Vor dem Hintergrund der Okkupation Griechenlands im 2. Weltkrieg, eines dunklen und wenig erforschten Kapitels der deutsch-griechischen Geschichte, beschloss die deutsche Bundesregierung die Einrichtung eines „Deutsch-Griechischen Zukunftsfonds“, finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amts und verwaltet durch den DAAD. Durch seine Mittel sollen Forschungsstipendien für Doktorandinnen und Doktoranden, Langzeitdozenturen in Griechenland und Gastdozenturen in Deutschland sowie Forschungssymposien gefördert werden, um die bilateralen Beziehungen beider Länder seit der Gründung des griechischen Staates bis heute anzuregen.

» Flyer zum Deutsch-Griechischen Zukunftsfonds (DAAD, Auswärtiges Amt)

Neuerscheinung: "Die Krise in Griechenland – Ursprünge, Verlauf, Folgen"

Die Krise in Griechenland ist viel mehr als eine bloße Finanzkrise. Die Herausgeber des Sammelbands Die Krise in Griechenland, Ulf-Dieter Klemm und Wolfgang Schultheiß, widmen sich in 28 Beiträgen dem Verlauf und den Gründen. Sie beleuchten die historische Perspektive seit der griechischen Staatsgründung sowie die äußeren Rahmenbedingungen, untersuchen eingehend die deutsch-griechischen Problemfelder, verfolgen die Diskussion um den richtigen Weg zur Lösung der noch nicht überwundenen Krise und diskutieren unter der Überschrift „Die Krise als Chance” praktische Lösungsansätze. Sie räumen mit auf die Antike fixierten Vorstellungen über das heutige Griechenland auf und gehen kritisch auf Mentalität und staatliche Strukturen in Griechenland ein. Sie liefern damit die erste umfassende Analyse der Krise.

Das Buch Die Krise in Griechenland – Ursprünge, Verlauf, Folgen ist im Februar 2015 beim Campus Verlag erschienen.

Mit Beiträgen von G. Auernheimer, K. Bakouris / S. Sotiropoulos, H. Bickes / T. Otten / L.Weymann, K. Carstensen, R. Clogg, D. Diakoulaki, S. Dullien / D. Schwarzer, M. Galenianos, V. Georgiadou, T. Giannitsis, H. v. Glasenapp / A. Syngros, P. Karkatsoulis, P. Kazakos, U. Klemm, K. Kopp, K. Králová / N. Karasová, A. Kyrtsis, A. Liakos, M . Massourakis, K. Schönhärl, W. Schultheiß, C. Spanou, A. Stergiou, T. Telloglou, J. Valinakis / S. Serbos, Th. Veremis, S. Weinzierl.

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