Patrice G. Poutrus: "Bürgerkriegskinder und Verfolgte der Militärdiktatur in der "geschlossenen Gesellschaft" des ostdeutschen Staatssozialismus"

Die 1949/1950 begonnene, als „Griechenlandkinder-Aktion“ bekannt gewordene Aufnahme von ca. 1.000-1.300 griechischen Bürgerkriegskindern stellte für die gerade entstehende DDR nicht nur eine logistische Herausforderung dar, sondern bot auch einen willkommenen Anlass, um die Gastfreundschaft der sozialistischen Gesellschaft unter Beweis zu stellen. Der Zeithistoriker Patrice G. Poutrus untersucht die hierdurch eingeleitete griechisch-ostdeutsche Migrationsbewegung mit Blick auf die ideologischen Vorgaben und sozialpolitischen Bedingungen, unter denen diese stattfand.

Vortrag von Patrice G. Poutrus (Universität Wien) zum Thema "Bürgerkriegskinder und Verfolgte der Militärdiktatur in der 'geschlossenen Gesellschaft' des ostdeutschen Staatssozialismus" im Rahmen der Konferenz Deutsch-griechische Beziehungen im ostdeutschen Staatssozialismus (1949-1989) (22.-23. April 2015).