Neuerscheinungen Sommer 2017

02.08.2017

Elias Kulukundis: Die Amorgos-Verschwörung

Elias Kulukundis: Die Amorgos-Verschwörung: Eine wahre Geschichte

Elias Kulukundis: Die Amorgos-Verschwörung: Eine wahre Geschichte

Übersetzung aus dem Englischen von Barbara Heller. Mit einem Nachwort von Vangelis Karamanolakis
Originaltitel: The Amorgos Conspiracy. A True Story (2013) [H συνωμοσία της Αμοργού, 2012]

Übersetzung aus dem Englischen von Barbara Heller. Mit einem Nachwort von Vangelis Karamanolakis
Originaltitel: The Amorgos Conspiracy. A True Story (2013) [H συνωμοσία της Αμοργού, 2012]

Die Amorgos-Verschwörung ist nicht nur ein Bericht über eine abenteuerliche Reise im griechischen Archipel zur Befreiung eines Gefangenen der Diktatur, sondern auch über eine düstere Zeit, über Dissidenten, die später zu Politprotagonisten wurden, wie etwa Andreas Papandreou, Konstantinos Mitsotakis und Melina Mercouri. Sie zeichnet zugleich ein lebendiges Bild des Widerstandkampfes im Ausland wider und die Selbstfindungsreise eines jungen Idealisten.

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Christoforos Milionis: Kalamas und Acheron

Christoforos Milionis: Kalamas und Acheron

Christoforos Milionis: Kalamas und Acheron

Übersetzung aus dem Griechischen von Hans Eideneier, überarbeitet von Theo Votsos.
Mit einem Nachwort von Elisavet Kotzia
Originaltitel: Καλαμάς και Αχέροντας (1985)

Zehn Kurzgeschichten, alle offenbar vom selben Erzähler: einem Mann aus dem Nordwesten Griechenlands, in einem Ort an der Grenze zu Albanien, zwischen hohen Bergketten und zwei Flüsse. Ein Ort, der vom Zweiten Weltkrieg, dem Bürgerkrieg und der Auswanderung geprägt wurde. Der Kern jeder Geschichte ist etwas scheinbar Unbedeutendes – ein Bild, ein Geräusch, ein Gegenstand. Um diesen Kern bilden sich assoziativ konzentrische Kreise, die zunächst die geographischen, dann die zeitlichen Grenzen durchbrechen.

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Andreas Karkavitsas: Der Bettler

Andreas Karkavitsas:Der Bettler

Andreas Karkavitsas:Der Bettler

Übersetzung aus dem Griechischen von Ulf-Dieter Klemm. Mit einem Vorwort von Georgia Pateridou
Originaltitel: Ο ζητιάνος (1897)

Übersetzung aus dem Griechischen von Ulf-Dieter Klemm. Mit einem Vorwort von Georgia Pateridou
Originaltitel: Ο ζητιάνος (1897)

Ein thessalisches Dorf an einer Flussmündung Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Die Menschen sind einfältig und abergläubisch. Obwohl seit einigen Jahren im unabhängigen Griechenland lebend, beherrscht sie die Furcht vor dem türkischen Grundherrn. Mitten in ihre alltäglichen Sorgen tritt an einem Sonntag Tziritokostas der Bettler. In den folgenden fünf Tagen wird sich das Leben der Dörfler und des Dorfes von Grund auf ändern.

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Danae Coulmas (Hg.): Die Exekution des Mythos. Anthologie

Danae Coulmas (Hg.): Die Exekution des Mythos

Danae Coulmas (Hg.): Die Exekution des Mythos

Übersetzung aus dem Griechischen von Danae Coulmas, Nonna Nielsen-Stokkeby und Georg Walther Heyer. Mit einem Vorwort der Herausgeberin

Übersetzung aus dem Griechischen von Danae Coulmas, Nonna Nielsen-Stokkeby und Georg Walther Heyer. Mit einem Vorwort der Herausgeberin

Der Titel der Anthologie war Achtzehn Texte. Was so nüchtern, distanziert und neutral klang, stand tatsächlich in einem ironischen Gegensatz zum Inhalt und war der bedeutendste Akt des literarischen Widerstands während der Militärdiktatur 1967–1974 zugleich: seit dem Staatsstreich 1967 herrschte in Griechenland eine Vorzensur und, dem entsprechend, ein »Autorenstreik«; 1969 wurde jedoch von den Militärs die vorbeugende Zensur aufgehoben – vorausgesetzt, die Publikationen kündigten keine politischen Thesen an. Entsprechend lautete der Titel einer Sammlung mit Texten von achtzehn Autorinnen und Autoren, die 1970 publiziert wurde und subtil, aber unmissverständlich als erste Publikation während der Diktatur die politische Unterdrückung anklagte. An Repressalien hat es, wie zu erwarten, nicht gefehlt. Der Erfolg aber war so groß, dass gleich darauf zwei weiteren Anthologien publiziert wurden: Neue Texte und Neue Texte II. 1973 gab Danae Coulmas auf Deutsch die Anthologie Die Exekution des Mythos ... fand am frühen Morgen statt heraus, die diese Publikationen als Grundlage hatte.

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Haris Vlavianos: Blut ist Wasser. Roman in 45 Akten

Haris Vlavianos: Blut ist Wasser: Roman in 45 Akten

Haris Vlavianos: Blut ist Wasser: Roman in 45 Akten

Übersetzung aus dem Griechischen von Torsten Israel. Mit einem Nachwort des Übersetzers
Originaltitel: Το αίμα νερό (2014)

45 Szenen zwischen Rom, Athen, Sao Paolo, Oxford und London, Stationen einer dramatischen Dreiecksbeziehung. Der Dichter Haris Vlavianos hat seinen Text „Roman in 45 Akten“ genannt, um den dramatischen Charakter seines fragmentarischen Berichts zu betonen: Dieser „Roman“ kommt ohne Dialoge und traditionell erzählte Handlung aus, doch die 45 Mosaiksteine schaffen ein Nachbild, das Charaktere, Motivationen und Geschichten in filmischer Manier nachzeichnet.

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Haris Vlavianos: Urlaub in der Wirklichkeit und andere Gedichte

Haris Vlavianos: Urlaub in der Wirklichkeit und andere Gedichte

Haris Vlavianos: Urlaub in der Wirklichkeit und andere Gedichte

Übersetzung aus dem Griechischen von Dadi Sideri, Dimitra Visaitou, Torsten Israel.
Mit einem Nachwort von Evripidis Garantoudis

Übersetzung aus dem Griechischen von Dadi Sideri, Dimitra Visaitou, Torsten Israel.
Mit einem Nachwort von Evripidis Garantoudis

Die Gedichte in diesem Band, entstanden zwischen 1994 und 2015, machen die Entwicklung der Lyrik von Haris Vlavianos, eines der bedeutendsten zeitgenössischen griechischen Dichter, in den letzten zwanzig Jahren nacherlebbar. Er bringt die umfassendste bisher in deutscher Sprache vorliegende Auswahl aus seinem Werk. Die Übersetzungen von Torsten Israel, Dadi Sideri und Dimitra Visaitou sind nicht nur inhaltlich genau, sondern geben auch die stilistische Eleganz der Lyrik von Vlavianos wieder. Ein fundiertes Nachwort des Literaturwissenschaftlers Evripidis Garantoudis arbeitet die besonderen Merkmale der Poetik von Vlavianos heraus und kontextualisiert sie im Rahmen der neueren griechischen Literatur.

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Yannis Voulgaris: Politische Geschichte Griechenlands: Parteien, Institutionen und politische Kultur vom Fall der Militärdiktatur bis zur Wirtschaftskrise

Yannis Voulgaris: Politische Geschichte Griechenlands. Parteien, Institutionen und politische Kultur vom Fall der Militärdiktatur bis zur Wirtschaftskrise

Yannis Voulgaris: Politische Geschichte Griechenlands. Parteien, Institutionen und politische Kultur vom Fall der Militärdiktatur bis zur Wirtschaftskrise

Übersetzung aus dem Griechischen von Gerhard Blümlein und Ulf-Dieter Klemm
Originaltitel: Η μεταπολιτευτική Ελλάδα 1974-2009 (2013)

Übersetzung aus dem Griechischen von Gerhard Blümlein und Ulf-Dieter Klemm
Originaltitel: Η μεταπολιτευτική Ελλάδα 1974-2009 (2013)

In der gegenwärtigen Krisenlage, die nicht nur die Eurozone, sondern auch die gesamte Europäische Union betrifft, ist das tiefere Verständnis der zeitgenössischen griechischen Politik für die deutsche Öffentlichkeit von besonderer Bedeutung. Absicht dieses Buches ist es, einen analytischen Einblick in und ein Interpretationsschema für die zeitgenössische griechische Politik zu bieten, indem es allgemein verständlich und informativ Geschichte, Politik und Soziologie vermittelt.

»Yannis Voulgaris, ein nüchterner Beobachter des griechischen politischen Lebens, pflegt sein Thema stets aus vielen Perspektiven zu untersuchen. In seinem Buch behandelt er die vielfältigen Aspekte der Epoche seit dem Fall der Militärdiktatur. Dabei enthält er sich jeder vereinfachenden Darstellung, die diese Zeitspanne, die zu den wichtigsten der jüngeren griechischen Geschichte zählt, nur auf die negativen Aspekte reduzieren möchte.« Anteos Chrysostomidis

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