20.03.18, Buchvorstellung und Lesung mit Esther Zimmering

27.02.2018

»548 Tage unter falschem Namen. Vom Untergang der jüdischen Gemeinde Saloniki«

Interview mit Rosina Asser Pardo im Projekt "Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland" des Center für Digitale Systeme der FU Berlin in Kooperation mit der Nationalen Kapodistrias-Universität Athen © Dimitris Polidoropoulos

Interview mit Rosina Asser Pardo im Projekt "Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland" des Center für Digitale Systeme der FU Berlin in Kooperation mit der Nationalen Kapodistrias-Universität Athen © Dimitris Polidoropoulos
Bildquelle: Interview mit Rosina Asser Pardo im Projekt Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland des Center für Digitale Systeme der FU Berlin in Kooperation mit der Nationalen Kapodistrias-Universität Athen © Dimitris Polidoropoulos

Buchvorstellung und Lesung mit Esther Zimmering

Dienstag, 20. März 2018, 18:00  20:00 Uhr
Seminarzentrum der Freien Universität Berlin (L115)
, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Anlässlich der Publikation des Buches 548 Tage unter falschem Namen. Vom Untergang der jüdischen Gemeinde Saloniki von Rosina Asser-Pardo veranstaltet die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, in Kooperation mit der Botschaft der Hellenischen Republik und dem Centrum Modernes Griechenland (CeMoG), am Dienstag, dem 20. März um 18:00 Uhr eine Diskussion sowie Lesung mit Esther Zimmering. Anmeldung bitte bis 16. März 2018 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de.

Rosina Asser Pardo (*1933) wurde in der griechischen Hafenstadt Saloniki in eine jüdische Familie hineingeboren. Nach dem deutschen Einmarsch 1941 mussten die Eltern und ihre drei minderjährigen Kinder im Februar 1943 in das Ghetto ziehen. Sie flohen vor der drohenden Deportation und versteckten sich von April 1943 bis Oktober 1944 – 548 Tage – im Haus von christlichen Mitbürgern im Herzen der Stadt. In dieser Zeit führte Rosina Tagebuch. Nach ihrer Befreiung ging sie wieder zur Schule und studierte anschließend Jura in Athen und Paris.

PROGRAMM

Grußworte

Prof. Dr. Miltos Pechlivanos, Direktor Centrum Modernes Griechenland
S. E. Theodoros Daskarolis, Botschafter der Hellenischen Republik Griechenland in Deutschland

Einführung

Dr. Ulrich Baumann, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Lesung

Esther Zimmering, Schauspielerin


Weitere Infos:

Weitere Veranstaltung im April

Evanthia Tsantila: roomwithaview - (Prosopopoeia), 2014

Evanthia Tsantila: roomwithaview - (Prosopopoeia), 2014

Mittwoch, 18. April 2018, 18:00  21:00 Uhr
Seminarzentrum der Freien Universität Berlin (L115)
, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Zwei Autorinnen (Amanda Michalopoulou, Angie Saltambasi), ein Regisseur (Nicos Ligouris) und eine Künstlerin (Evanthia Tsantila) transformierten ihren Blick auf Berlin in Text und Bild: Während für Michalopoulou Berlin für zwei Romane als Bühne fungiert, verfasst Salambasi gleich eine zeitgenössische Berliner Mythologie; Ligouris dokumentiert seine Reflexionen über das Wechselspiel der Kulturen in Berlin; Tsantila dokumentiert auch, allerdings mit Snapshots aus ihrem Berliner Fenster auf die Rosa-Luxemburg-Straße, und kombiniert die Bilder mit Literatur. So schließt sich der Kreis.

Die Veranstaltung mit Literatur, Bildender Kunst, einer Filmvorführung und Diskussion findet am Mittwoch, dem 18. April 2018, 18-21 Uhr im Seminarzentrum der Freien Universität Berlin (L115), Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin, statt.

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