Einladung: »Faust & Helena. Eine deutsch-griechische Faszinationsgeschichte«

27.02.2018

Faust & Helena. Eine deutsch-griechische Faszinationsgeschichte

Claudia Schmölders »Faust & Helena. Eine deutsch-griechische Faszinationsgeschichte«, Berenberg-Verlag, 2018.

Claudia Schmölders »Faust & Helena. Eine deutsch-griechische Faszinationsgeschichte«, Berenberg-Verlag, 2018.
Bildquelle: Claudia Schmölders: Faust & Helena. Eine deutsch-griechische Faszinationsgeschichte
Berenberg-Verlag, 2018, ISBN: 978-3-946334-30-9 — Leseprobe

Buchpräsentation und Gespräch
mit Martin Vöhler und Claudia Schmölders

Montag, 5. März 2018, 19:00 – 21:00 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin, Sammlung des Winckelmann-Instituts, Unter den Linden 6, 2. OG Westflügel, 10099 Berlin

Hellas – ein Traum von einer germanischen Braut! Winckelmann, Goethe, Hölderlin, Nietzsche, Stefan George – sie alle (und viele andere) idealisierten Griechenland aus der Ferne und brachten es zugleich fertig, das Land selbst zu verachten. Ganz anders die Frauen und die Engländer: Lord Byron kämpft für die Griechen, Lady Hamilton zaubert, Kaiserin Sisi lernt Griechisch, Isadora Duncan tanzt auf der Akropolis. Und dann meldet sich 1935 eine streitbare irische Forscherin: Elsie Butler. Sie beschrieb den verzückten deutschen Blick auf Hellas in höchster Sorge. Zu recht: Sechs Jahre später machten sich die Nationalsozialisten auf den Weg, um die Braut endlich zu erobern.

Eintritt frei. Im Anschluss sind Sie zu einem Glas Wein eingeladen.

Eine Kooperation des Centrum Modernes Griechenland, der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Berlin e.V. und des Berenberg-Verlags.

Claudia Schmölders: Faust & Helena. Eine deutsch-griechische Faszinationsgeschichte
Berenberg-Verlag, 2018, ISBN: 978-3-946334-30-9 — Leseprobe

Weitere Veranstaltung im März

Interview mit Rosina Asser Pardo im Projekt "Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland" des Center für Digitale Systeme der FU Berlin in Kooperation mit der Nationalen Kapodistrias-Universität Athen © Dimitris Polidoropoulos

Interview mit Rosina Asser Pardo im Projekt "Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland" des Center für Digitale Systeme der FU Berlin in Kooperation mit der Nationalen Kapodistrias-Universität Athen © Dimitris Polidoropoulos
Bildquelle: Interview mit Rosina Asser Pardo im Projekt Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland des Center für Digitale Systeme der FU Berlin in Kooperation mit der Nationalen Kapodistrias-Universität Athen © Dimitris Polidoropoulos

Dienstag, 20. März 2018, 18:00  20:00 Uhr
Seminarzentrum der Freien Universität Berlin (L115)
, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Anlässlich der Publikation des Buches 548 Tage unter falschem Namen. Vom Untergang der jüdischen Gemeinde Saloniki von Rosina Asser-Pardo veranstaltet die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, in Kooperation mit der Botschaft der Hellenischen Republik und dem Centrum Modernes Griechenland (CeMoG), am Dienstag, dem 20. März um 18:00 Uhr eine Diskussion sowie Lesung mit Esther Zimmering. Anmeldung bitte bis 16. März 2018 unter veranstaltungen@stiftung-denkmal.de.

Rosina Asser Pardo (*1933) wurde in der griechischen Hafenstadt Saloniki in eine jüdische Familie hineingeboren. Nach dem deutschen Einmarsch 1941 mussten die Eltern und ihre drei minderjährigen Kinder im Februar 1943 in das Ghetto ziehen. Sie flohen vor der drohenden Deportation und versteckten sich von April 1943 bis Oktober 1944 – 548 Tage – im Haus von christlichen Mitbürgern im Herzen der Stadt. In dieser Zeit führte Rosina Tagebuch. Nach ihrer Befreiung ging sie wieder zur Schule und studierte anschließend Jura in Athen und Paris.

PROGRAMM

Grußworte

Prof. Dr. Miltos Pechlivanos, Direktor Centrum Modernes Griechenland
S. E. Theodoros Daskarolis, Botschafter der Hellenischen Republik Griechenland in Deutschland

Einführung

Dr. Ulrich Baumann, stellvertretender Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Lesung

Esther Zimmering, Schauspielerin


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Das Centrum Modernes Griechenland ist eine Einrichtung des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Stavros Niarchos Foundation.

Stavros Niarchos Foundation

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