Hellas Filmbox Berlin im Babylon Kino (18.-22.01.2017)

News vom 03.01.2017

Die HELLAS FILMBOX geht in die zweite Runde. Mit über 56 griechischen Filmen im Gepäck kehren die Griechen ab dem 18. Januar 2017 zurück in das Berliner Kino Babylon. Für den frischen Wind zum Festivalauftakt sorgt Schauspielerin und die neue Direktorin Sandra von Ruffin als Nachfolgerin von Gründer Asteris Kutulas.

Im Rahmen der Eröffnungszeremonie begrüßt die HELLAS FILMBOX BERLIN den griechischen Regisseur und Ehrengast Costa-Gavras. Zur Eröffnung bringt der Oscar-Preisträger auch gleich seinen Film „Der Stellvertreter“ (2002) mit – darin ein hochkarätiger Cast mit Ulrich Tukur in der Hauptrolle ebenfalls am Eröffnungsabend dabei. Zum Abschluss des Festivals findet am 22. Januar die Deutschlandpremiere einer der erfolgreichsten Filme im griechischen Kino statt: Das Drama Worlds Apart von Regisseur und Schauspieler Christopher Papakaliatis.

Zwei Wettbewerbe NEUES GRIECHISCHES KINO und NEW VISION stehen auf dem Festivalprogramm. Darunter fallen Filme wie Südwind des Zimt und Koriander- Regisseurs Tassos Boulmetis, der ebenfalls beim Festival anwesend sein wird. Dokumentationen wie Goldene Morgenröte – eine persönliche Angelegenheit von der französisch-griechischen Journalistin Angélique Kourounis gibt Einblicke in die rechtsextreme Szene Griechenlands. Ein Highlight unter den zahlreichen Deutschlandpremiere ist auch “Der Letzte Strand”, welcher bei Trieste liegt und heutzutage noch eine Mauer hat, die Frauen und Männer voneinander trennt. Eine wunderbar feinsinnige, melancholisch-humorvolle Reflexion über die Grenzen, die uns verbinden und trennen – eine Tragikomödie über die Natur des Menschen. 

Neben dem Wettbewerbsprogramm setzt HELLAS FILMBOX BERLIN den Themenschwerpunkt „Holocaust der griechischen Juden / Griechenland unter deutscher Besatzung“. Darunter werden Filme zum Thema präsentiert, wie der Dokumentarfilm Trezoros-die verlorenen Juden von Kastoria von Larry Confino und Larry Russo.

Darüber hinaus warten auf alle Besucher die Fotoausstellung Gesichter und Räume – eine Hommage an Theo Angelopoulos von Nelly Tragoustis, Gesprächsrunden, Panels und zahlreiche Side Events.