Stratis Myrivillis: Das Leben im Grabe

Stratis Myrivilis: Das Leben im Grabe

Stratis Myrivilis: Das Leben im Grabe

Übersetzung aus dem Griechischen von Ulf-Dieter Klemm.

News vom 01.08.2017

Der junge Antonis Kostoulas zieht als Freiwilliger an die Balkanfront des Ersten Weltkrieges. Doch seine anfängliche Begeisterung weicht schnell Ernüchterung und Entsetzen. Seine Gedanken, Erfahrungen, Erinnerungen und Sehnsüchte schildert er in Form von Tagebucheinträgen in 57 Tableaus voller Ironie, Brutalität und Poesie.

Das Leben im Grabe, zum ersten Mal 1924 auf Lesbos erschienen, ist ein Antikriegs-Monument und eine Hymne an die Humanität zugleich. Das monotone Leben und die Brutalität der Kämpfe des Ersten Weltkrieges, unterbrochen von lyrischen Erinnerungen an das Leben auf der nordägäischen Insel, bilden ein dramatisches Panoptikum von Krieg und Frieden.

Der Roman von Stratis Myrivilis steht in einer Reihe mit den antimilitaristischen Werken von Barbusse und Remarque und wurde durch die faschistische Diktatur 1936 sowie während der deutschen Besatzung Griechenlands verboten. Mittlerweile gehört er zum Kanon der neugriechischen Literatur und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.

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