#Vorschau

11.06.2019

Lange Nacht der Wissenschaften 2019

Lange Nacht der Wissenschaften 2019

Eine Auswahl von Veranstaltungen, die das Centrum Modernes Griechenland für die kommenden Monate plant:

:: Zur Verzauberung der literarischen Moderne in Griechenland — Workshop, 14.–15. Juni 2019

:: Wer war es? Griechische Kriminalliteratur — Lange Nacht der Wissenschaften, 15. Juni 2019

:: Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos — Workshop, 8.–10. November 2019

Για το προσεχές διάστημα το Κέντρο Νέου Ελληνισμού (CeMoG) έχει προγραμματίσει τρεις εκδηλώσεις: Το Workshop για τις Mαγεμένες Nεωτερικότητες, που εντάσσεται στο εν εξελίξει σεμινάριο Τα σχήματα του Νέου Ελληνισμού, συζήτηση για την ελληνική αστυνομική λογοτεχνία καθώς και προβολή της ταινίας Το Θαύμα της Θάλασσας των Σαργασσών (2019) του Σύλλα Τζουμέρκα στο πλαίσιο της Μεγάλης Νύχτας των Επιστημών, και τέλος, ένα συνέδριο για τις γερμανοελληνικές διασταυρώσεις στα χρόνια του Όθωνα ως μέρος του προγράμματος Online-Compendium der deutsch-griechischen Verflechtungen (ComDeG).

Zur Verzauberung der literarischen Moderne in Griechenland: Workshop

Datum: Freitag, 14. Juni 2019, 17:30 − 21:00 Uhr und Samstag, 15. Juni 2019, 10:00 − 18:00 Uhr
Ort:
Vortragssaal Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin, Takustraße 40, 14195 Berlin

Konstruktionen der neugriechischen Kultur (Τα Σχήματα του Νέου Ελληνισμού) ist ein „workshop in progress“, in dessen Rahmen Grundbegriffe der neugriechischen Kultur und deren Geschichte in literarischen und historiographischen Diskursen untersucht werden sollen. Das fünfte Seminar ist der „Verzauberung der literarischen Moderne in Griechenland“ gewidmet.

Konzeption des 5. Seminars: Alexandra Samouil, Giannis Papatheodorou und Miltos Pechlivanos

Programm (in griechischer Sprache)

Wer war es? Griechische Kriminalliteratur: Lange Nacht der Wissenschaften 2019

Datum: Samstag, 15. Juni 2019, 17:00 − 21:30 Uhr
Ort: Informationsstand, Lesung und Filmvorführung, JK 28/130, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Am 15. Juni 2019 laden zahlreiche Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin und Potsdam von 17 bis 24 Uhr zum Langen Nacht der Wissenschaften ein. Das Centrum Modernes Griechenland präsentiert u.a. die Autorinnen und Autoren der Edition Romiosini, veranstaltet ein Gespräch über die griechische Kriminalliteratur mit Kostas Kalfopoulos und Marlena Politopoulou sowie zeigt den neuen Film von Syllas Tzoumerkas Das Wunder im Meer von Sargasso (Kinostart: 12.09.2019). Ticketinfos zur LNDW 2019.

Programm

17:00 − 21:00 Uhr: Informationsstand Edition Romiosini (K 28, Flur)
18:00 − 19:15 Uhr: Verbrechen! Gespräch über die griechische Kriminalliteratur (Raum JK 28/130)
19:30 − 21:30 Uhr: Filmvorführung Das Wunder im Meer von Sargasso (Raum JK 28/130)

Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos: Workshop

Datum: Freitag, 8. November − Sonntag, 10. November 2019

Das Centrum Modernes Griechenland (CeMoG) der Freien Universität Berlin organisiert in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle für deutsch-griechische Beziehungen (EMES) der Nationalen und Kapodistrias Universität Athen einen Workshop über die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos.

In keiner Phase der jüngeren und jüngsten Geschichte Griechenlands hat die Einführung staatlicher Institutionen zu einer vergleichbaren gesellschaftlichen und kulturellen Transformation beigetragen wie in den drei Jahrzehnten unter der Herrschaft von König Otto. Der durch die deutsch-griechischen Verflechtungen vermittelte Import europäischer Muster und Modelle in einer vor kurzem noch osmanisch beherrschten Region ging mit tiefgreifenden politischen, institutionellen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Wandlungsprozessen ebenso einher wie mit dem Wandel urbaner Strukturen und Praktiken des Alltags. Trotz aller Widerstände und Konflikte hat sich das Bild des Landes am Ende der „Bayernherrschaft“ – eines Begriffes, der im Sinne eines Metanarrativs der deutsch-griechischen Geschichte zu untersuchen wäre – grundlegend verändert.

Die Bedeutung der Rezeption jener Muster und Modelle, welche die Bayern im breiteren Rahmen europäischer Kulturtransfers nach Griechenland brachten, wurde bereits in der älteren Forschung hervorgehoben. Die Systematisierung dieser Befunde soll Gegenstand verschiedener Essays sein, die für das Online-Compendium geschrieben werden. Die bisherige Forschung beschränkt sich häufig auf die Perspektive der allgemeinen politischen Geschichte Griechenlands und wird im besten Falle auf Einzelbereiche wie die Gesetzgebung, die Bildung, die Heeres- oder Kirchenorganisation ausgeweitet. Eine solche Untersuchungsperspektive vernachlässigt wichtige Aspekte der Verflechtungen zwischen dem entstehenden neugriechischen und dem deutschsprachigen Raum sowie die Einbettung dieser Verflechtungen in den breiteren europäischen Kontext.

Der Workshop zielt somit darauf ab, bislang unerforschte Seiten der Beziehungen zwischen dem deutschsprachigen Raum und desjenigen Teils des neugriechischen Kulturraums zu beleuchten, der sich im Rahmen des neu entstehenden Königreichs entwickelte. Im Mittelpunkt stehen dabei die Ideen, die Mentalitäten und Kulturtransfers, die zur Herausbildung der Alltagskultur sowie der dominanten sozialen und kulturellen Modelle beitrugen, sowie die Entwicklung der institutionellen Rahmen und der Elemente der materiellen Kultur, die aus den obigen Wandlungsprozessen hervorgingen. Den Rahmen des Workshops bildet die Entwicklung des Online-Compendiums der deutsch-griechischen Verflechtungen (ComDeG).

Call for Papers: Einreichung eines Vortragsexposés (ca. 500 Wörter) bis 15. Juni 2019 an folgende E-Mail-Adresse: z.stoikou@fu-berlin.de