#Lesenswert

14.01.2020

Griechischer Kapetanios am Vorabend des Umabhängigkeitskampfes (Bildquelle: Richard Clogg, Eine kleine Geschichte Griechenlands, Berlin, Edition Romiosini, 2020, S. 37)

Griechischer Kapetanios am Vorabend des Umabhängigkeitskampfes (Bildquelle: Richard Clogg, Eine kleine Geschichte Griechenlands, Berlin, Edition Romiosini, 2020, S. 37)

„Alle Länder tragen die Last ihrer Geschichte, aber für Griechenland wiegt die historische Vergangenheit besonders schwer.“ Mit diesem Aphorismus beginnt Richard Clogg sein Standardwerk A Concise History of Greece, das seit seiner Erstveröffentlichung 1992 mit diversen Preisen ausgezeichnet und in zwölf Sprachen übersetzt wurde. Nun erscheint die Übersetzung der dritten, aktualisierten Ausgabe bei der Edition Romiosini, in der Übersetzung von Karin E. Seifert und Diana Siebert. Aus der Zeitspanne vom späten 18. Jh. bis heute, die im Buch Eine kurze Geschichte Griechenlands behandelt wird, haben wir für Sie die Einführung als Leseprobe ausgesucht.

Μια από τις πρώτες εκδόσεις της Edition Romiosini για τη νέα χρονιά αποτελεί προσεχώς η γερμανική μετάφραση της τρίτης έκδοσης της Επίτομης ιστορίας της Ελλάδας του καθηγητή Richard Clogg.

Richard Clogg, Eine kurze Geschichte Griechenlands

Einführung

Alle Länder tragen die Last ihrer Geschichte, aber für Griechenland wiegt die historische Vergangenheit besonders schwer. Leider ist es noch immer üblich, vom »neuen Griechenland« und »neugriechisch« zu sprechen, als ob die Begriffe Griechenland und griechisch notwendig auf die griechische Antike angewandt werden müssten. Die Last der Antike war Segen und Fluch zugleich. Sprache und Kultur der griechischen Antike wurden in ganz Europa (und auch in den Vereinigten Staaten, wo einige der Gründerväter klassisch gebildet waren) in einem Ausmaß verehrt, das in den schwierigen Jahrzehnten der nationalen Wiederbelebung im frühen neunzehnten Jahrhundert bei den Griechen selbst – oder zumindest bei den national denkenden Intellektuellen – das Bewusstsein entfachte, die Nachkommen eines auf der ganzen Welt bewunderten kulturellen Erbes zu sein. Während der Jahrhunderte der osmanischen Herrschaft hatte es dieses Bewusstsein kaum gegeben, und der »Sinn für die Vergangenheit«, der aus Westeuropa importiert wurde, war ein konstituierender Faktor für die – im Verhältnis zu anderen Unabhängigkeitsbewegungen des Balkans frühe – Entwicklung der griechischen Nationalbewegung. Das Erbe der Vergangenheit bekam auch insofern Bedeutung, als es das Interesse der liberalen und sogar konservativen Gemüter für das Schicksal der aufständischen Griechen erregte. In den 1820er Jahren trieb es sogar den reaktionären Außenminister Viscount Castlereagh, eine tragende Säule der traditionellen Ordnung, zu der Frage, ob »diejenigen, die wir in unserer Erziehung zu bewundern gelernt haben, verdammt sein sollten … für alle Zeiten ein elendes Leben zu führen, das ihnen die Verhältnisse aufgezwungen haben«. Haltungen wie diese haben sich bis in die Gegenwart erhalten. Während der Debatte im britischen Parlament 1980 über die Ratifizierung der griechischen Mitgliedschaft in der Europäischen Gemeinschaft sagte ein Außenminister mit erhobener Stimme, dass der Beitritt Griechenlands als angemessene Rückzahlung des heutigen Europa für die kulturellen und politischen Schulden zu betrachten sei, die aus dem griechischen Erbe von beinahe dreitausend Jahren entstanden seien.

Dass sich eine wahre Besessenheit in Bezug auf den vergangenen Ruhm entwickelte, ist unter diesen Umständen kaum überraschend. Der »Vorfahrenwahn« (Progonoplixia) war charakteristisch für so vieles im kulturellen Leben des Landes und hat zur Entstehung des »Sprachenstreits« beigetragen, also der endlos und manchmal gewalttätig geführten Diskussion, bis zu welchem Grad die gesprochene Sprache des Volkes gereinigt werden sollte, um sie dem vermuteten Ideal des antiken Griechenlands ähnlicher zu machen. Generationen von Schulkindern wurden gezwungen, sich mit den komplizierten Regeln der »gereinigten« Sprache, der Katharevoussa, auseinanderzusetzen. Erst 1976 wurde die gesprochene Sprache (Dimotiki) zur offiziellen Sprache in Staat und Schule erhoben. Ein Ergebnis dieses Wechsels ist, dass die neue Generation der Griechen es nicht leicht findet, in Katharevoussa geschriebene Bücher zu lesen, die bis 2013 ungefähr 80% der Gesamtproduktion nichtfiktionaler Bücher im unabhängigen Staat ausmachen.

Frühe griechische Nationalisten suchten ausschließlich in der klassischen Vergangenheit nach Inspiration. Als der österreichische Historiker Jakob Philipp Fallmerayer in den 1830ern eine der grundlegenden Überzeugungen des modernen griechischen Nationalismus anzweifelte, nämlich, dass die heutigen Griechen die direkten Nachfahren der antiken Griechen seien, erregte er bei den Intellektuellen des jungen Staats Entrüstung. Der erste amerikanische Botschafter im unabhängigen Staat, Charles Tuckerman, ein scharfsinniger Beobachter der griechischen Gesellschaft in der Mitte des 19. Jahrhunderts, bemerkte, dass der schnellste Weg, einen Athener Professor an den Rand eines Schlaganfalls zu bringen, die Erwähnung des Namens Fallmerayer sei. Diese Haltungen wurden begleitet von der Geringschätzung der mittelalterlichen, byzantinischen Vergangenheit Griechenlands. Adamantios Korais zum Beispiel, die einflussreichste Person der Epoche der geistigen Erneuerung vor der Unabhängigkeit, verachtete zutiefst, was er als priesterbeherrschten Obskurantismus von Byzanz abtat. Er sagte tatsächlich einmal, dass schon das Lesen einer einzigen Seite eines bestimmten byzantinischen Autors bei ihm einen Gichtanfall auslösen könne.

Erst gegen Mitte des neunzehnten Jahrhunderts interpretierte Konstantinos Paparrigopoulos, ein Geschichtsprofessor der Universität Athen, die griechische Geschichte als ein Kontinuum von Antike, Mittelalter und Neuzeit. Von da an legte der Mainstream der griechischen Geschichtsschreibung großen Wert auf diese Kontinuität. Ende des Jahrhunderts wurde die Wiederentdeckung und Rehabilitierung der byzantinischen Vergangenheit vervollständigt, als die Intellektuellen sich mehr mit dem Ruhm des Byzantinischen Reichs als mit der klassischen Antike beschäftigten, um das irredentistische Projekt der Großen Idee zu rechtfertigen. Diese Vision, die die Vereinigung aller Gebiete griechischer Besiedlung im Nahen Osten innerhalb der Grenzen eines einzigen Staates mit der Hauptstadt Konstantinopel anstrebte, beherrschte den unabhängigen Staat während des ersten Jahrhunderts seiner Existenz.

Wenn die entstehende Schicht der Intellektuellen in der Periode der Unabhängigkeit die klassische Antike mit einer Verehrung betrachtete, der die Verachtung für Byzanz entsprach, so nahm sie sich überhaupt keine Zeit für das vierhundertjährige Erbe der osmanischen Herrschaft. Korais erklärte in seiner Autobiographie doch tatsächlich, dass »Türke« und »wilde Bestie« in seinem Vokabular Synonyme seien. Dennoch hatte die Periode der türkischen Herrschaft (Turkokratia) einen tiefen Einfluss auf die Ausformung der griechischen Gesellschaft. Die osmanische Herrschaft schnitt die griechische Welt von den großen historischen Bewegungen, der Renaissance, der Reformation, der wissenschaftlichen Revolution des 17. Jahrhunderts, der Aufklärung und der Französischen und Industriellen Revolution ab, die so stark die historische Entwicklung Westeuropas beeinflussten. Während eines großen Teils dieser Periode fielen die Grenzen des Osmanischen Reichs in Europa in groben Zügen mit denen zwischen Orthodoxie und Katholizismus zusammen. Der Konservativismus in der Hierarchie der orthodoxen Kirche verstärkte die Isolation. Bis in die 1790er Jahre zum Beispiel fuhren griechische Geistliche fort, die Ideen eines Kopernikus anzuprangern und zu behaupten, dass die Sonne sich um die Erde drehe. Dieser Konservativismus wurde durch eine antiwestliche Strömung verstärkt, die in einer tiefen Verbitterung über die Art und Weise wurzelte, in der der katholische Teil Europas angesichts der Bedrohung des Byzantinischen Reichs durch die osmanischen Türken die päpstliche Vormachtstellung als Preis für geleistete Militärhilfe zu errichten versucht hatte.

Die Launenhaftigkeit der osmanischen Herrschaft und die schwach entwickelte Idee der Rechtsstaatlichkeit trugen dazu bei, die grundlegenden Werte der griechischen Gesellschaft zu formen und Haltungen gegenüber dem Staat und seiner Autorität festzulegen, die sich bis in die Gegenwart erhalten haben. Eine Form der Selbstverteidigung gegen Willkür war, sich des Schutzes eines hochgestellten Patrons zu versichern, der mit denjenigen verhandeln konnte, die Macht und Privilegien besaßen. Dies paarte sich mit einer misstrauischen Einstellung gegen Personen außerhalb des ausgedehnten Familienkreises. Die Notwendigkeit, über Patrone zu verfügen, setzte sich in dem neuen Staat fort, und als sich einmal eine konstitutionelle Regierung gebildet hatte, wurden die Abgeordneten des Parlaments der natürliche Brennpunkt für Klientelbeziehungen, die die gesamte Gesellschaft durchzogen. Als Gegenleistung erwarteten die Wähler von denjenigen, deren Wahlkampf sie unterstützt hatten, dass sie ihnen und ihren Familien zu Anstellungen verhalfen, vorzugsweise im aufgepumpten Staatssektor – der einzig sicheren Quelle für Arbeit in einer unterentwickelten Wirtschaft – und dass sie sich bei einer im Allgemeinen schwerfälligen Bürokratie für sie einsetzten. Das gegenseitige Erweisen von Gefälligkeiten (rousfeti), das traditionell die Räder der Gesellschaft geölt hatte, und die Schaffung von Verbindungen (messon), die nützlich, ja in vielerlei Hinsicht für das tägliche Leben sogar unentbehrlich waren, wurden während der Periode der türkischen Herrschaft verstärkt.

Die Griechen sind ein Volk der Diaspora. Während der Zeit der osmanischen Herrschaft entwickelten sich Muster von Emigration, die sich bis in die heutige Zeit fortsetzten. Sogar schon vor dem Entstehen eines griechischen Staats errichteten griechische Kaufleute während des späten 18. Jahrhunderts ein Handelsimperium im östlichen Mittelmeerraum, auf dem Balkan und bis nach Indien hin. Im 19. Jahrhundert begann rasch eine Abwanderung ins Ausland, nach Ägypten, in den Süden des Russischen Reichs und gegen Ende des Jahrhunderts in die Vereinigten Staaten. Anfangs waren die Auswanderer in die Neue Welt fast ausschließlich männlich. Schlechte wirtschaftliche Aussichten zu Hause trieben sie weg, und sie wollten zum größten Teil nur wenige Jahre im Ausland verbringen, bevor sie wieder auf Dauer in ihr Heimatland zurückkehren würden. Die meisten blieben jedoch in ihrem Einwanderungsland. Der Auswanderungsstrom in die USA wurde während der Zwischenkriegszeit durch eine restriktive Gesetzgebung begrenzt, gleichzeitig nahm Griechenland selbst über eine Million Flüchtlinge aus Kleinasien, Bulgarien und Russland innerhalb seiner Grenzen auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es abermals zu einer großen Auswanderung. Bevor die Restriktionen der Einwanderungsquote in den USA in der Mitte der 1960er Jahre aufgehoben wurde, war ein großer Teil dieser Auswanderung nach Australien erfolgt; Melbourne ging in den 1980ern mit einer griechischen Gemeinde von 200.000 Einwohnern als eines der weltweit größten Zentren griechischer Bevölkerung hervor. In der Nachkriegszeit gab es auch eine beträchtliche Migration von Griechen und Griechinnen nach Westeuropa, insbesondere nach Westdeutschland, wo sie sich als Gastarbeiter niederließen. Nach einiger Zeit kehrten viele von ihnen zurück und verwendeten ihr schwer verdientes Geld zum größten Teil für den Aufbau von kleineren Unternehmen im Dienstleistungssektor. Für eine beträchtliche Anzahl wurde der Gastarbeiter–Status jedoch mehr oder weniger ein Dauerzustand.

Der dauerhafte oder befristete Aufenthalt in der Fremde (xenitia) wurde für die Griechen der Neuzeit zu einer zentralen historischen Erfahrung. Folglich wurden die Beziehungen der Gemeinden in Übersee mit dem Heimatland für die gesamte Periode der Unabhängigkeit von entscheidender Bedeutung. Dass Michael Dukakis, ein griechischer Amerikaner der zweiten Generation, im Jahr 1988 Aussicht hatte, zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt zu werden, sorgte für große Aufregung in Griechenland und erweckte, vielleicht unausweichlich, unrealistische Erwartungen. Dass er als Präsidentschaftskandidat der Demokraten hervorgehen konnte, zeigte die schnelle Anpassungsfähigkeit der griechischen Gemeinden an die kulturellen Normen des gastgebenden Landes auf. Auch warf es ein Schlaglicht auf den Gegensatz von griechischer Tüchtigkeit im Ausland einerseits und den Problemen der Griechen zu Hause beim Aufbau einer leistungsfähigen und ansprechenden Infrastruktur für einen modernen Staat andererseits. Angesichts der Existenz einer so großen Bevölkerung griechischen Ursprungs außerhalb der Grenzen des Staats bleibt die Frage aktuell, was das Griechentum konstituiert – vermutlich nicht die Sprache, denn viele Menschen der zweiten oder dritten Generation sprechen wenig oder gar kein Griechisch. Religion ist sicher ein wichtiger Faktor, aber es gibt viele Eheschließungen unter den ausgewanderten Griechen außerhalb der orthodoxen Kirche. In 119 von 163 Hochzeiten, die in der griechischen Kirche in Portland, Oregon zwischen 1965 und 1977 abgehalten wurden, war einer der Partner von nichtgriechischer Abstammung. Es scheint, dass Griechentum etwas ist, mit dem man geboren wird und das genauso schwer zu verlieren ist wie für Personen nicht griechischer Herkunft, es zu erwerben.

Die einheimischen Politiker sehen die Existenz einer starken, wohlhabenden, sich klar artikulierenden und gut ausgebildeten Gemeinde von Amerikanern griechischer Herkunft in den Vereinigten Staaten als Potential an, auch wenn die politische Schlagkraft der »griechischen Lobby« manchmal übertrieben dargestellt zu sein scheint, besonders bei ihren Gegnern. Trotz einiger Erfolge konnten die griechischen Amerikaner verhältnismäßig wenig Druck auf die Türkei dahingehend ausüben, dass sie sich aus Nordzypern zurückzieht, noch verhindern, dass die aufeinanderfolgenden amerikanischen Regierungen sich bei den fortgesetzten griechisch–türkischen Spannungen im Zweifel der Türkei zuneigen.

Außenstehende neigen dazu, die griechische Furcht vor dieser türkischen Expansionspolitik als übertrieben abzutun. Aber diejenigen, die meinen, dass die geografische Lage der beiden Länder, die in den 1970ern, 1980ern und 1990ern mehr als einmal am Rande des Krieges waren, zur Freundschaft verdamme, berücksichtigen nicht die historischen Wurzeln des heutigen Antagonismus und auch nicht die extreme Sensibilität, mit der die Bedrohung der nationalen Souveränität in Ländern wahrgenommen wird, deren Grenzen erst vor relativ kurzer Zeit etabliert wurden. Während das Herz des »Alten« Griechenlands seit den 1830ern eine zumindest nominelle Unabhängigkeit genoss, sind große Gebiete des gegenwärtigen griechischen Staats erst in der jüngeren Vergangenheit eingegliedert worden. Der Dodekanes wurde erst 1947 griechisches Staatsgebiet, und viele der anderen Ägäischen Inseln ebenso wie Makedonien, Epirus und Thrakien wurden erst am Vorabend des Ersten Weltkriegs angegliedert. Konstantinos Karamanlis, der 1990 zum zweiten Mal zum Präsidenten gewählt wurde, wurde 1907 als osmanischer Staatsangehöriger geboren.

Geografisch gesehen ist Griechenland Balkan– und Mittelmeerland in einem. Sein Zugang zur See ermöglichte stärkere Kontakte zum Westen als sie die von Land eingeschlossenen Nachbarn auf dem Balkan aufwiesen. Schon im achtzehnten Jahrhundert wurde die Grundlage für eine Handelsflotte geschaffen, aus der in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts die größte der Welt hervorging, auch wenn ein beträchtlicher Teil unter Billigflagge fuhr. Das orthodoxe und osmanische Erbe schnitt Griechenland jedoch für viele Jahrhunderte vom Hauptstrom der europäischen Geschichte ab. Die europäische Identität des Landes war ungewiss. So sprachen die Griechen tatsächlich von den ersten Tagen der Unabhängigkeit an über das Reisen nach Europa, so als würde ihr Land nicht zu Europa gehören. Diese Ungewissheit gab Griechenlands Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft als zehntes Mitglied 1981 eine besondere Bedeutung; denn dieser schien, abgesehen vom erwarteten ökonomischen und politischen Nutzen des Beitritts, eindeutig und unmissverständlich seine europäische Identität zu besiegeln. Die griechische Nationalbewegung Griechenlands war bemerkenswerterweise die erste, die sich in einem nichtchristlichen Umfeld entwickelte, dem des Osmanischen Reichs. Einhundertundfünfzig Jahre später war Griechenlands volle Mitgliedschaft in der EG darum bedeutend, weil es als erstes Land beitrat, das mit dem Erbe des orthodoxen Christentums und der osmanischen Herrschaft behaftet war und sich durch seine geschichtliche Entwicklung von den anderen Mitgliedsstaaten deutlich unterschied. Der Prozess der Reintegration Griechenlands in das »gemeinsame europäische Haus« bildet ein Hauptthema dieses Buches.

Aus: Richard Clogg, "Einführung",
Eine kurze Geschichte Griechenlands,
Berlin, Edition Romiosini 2020.
Aus dem Englischen übersetzt
von Karin E. Seifert und Diana Siebert.