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#Editorial

29.10.2020

Es ist vollbracht; das Online-Compendium der Deutsch-Griechischen Verflechtungen ist seit Ende September online! Das Informationsangebot der neuen Plattform umfasst neben Essays, Artikeln und Dossiers zur Geschichte der bilateralen Verflechtungen die Wissensbasis des CeMoG, die bibliographische Einträge mit Daten zu Personen, Institutionen, Wirkungsorten, Kontaktzonen und Vermittlungspraktiken verknüpft.

Das aus Mitteln des Deutsch-Griechischen Zukunftsfonds des Auswärtigen Amtes finanzierte Compendium versteht sich als eine Brücke der Informationsvermittlung, der Zusammenarbeit und der Vernetzung, die darauf abzielt, eine gemeinsame deutsch-griechische Geschichtskultur zu ermöglichen.

Unser Herbst-Newsletter ist diesem Projekt gewidmet. Wir publizieren Beispieltexte aus unseren Essays: eine Mikrogeschichte (über die literarische Adaption der Thronbesteigung von Otto), ein Metanarrativ (über die Aneignungsstrategien griechischer Geschichte durch die Wittelsbacher) sowie eine Präsentation (über ein laufendes Forschungsprojekt zu den Protokollen des Regentschaftsrats); alle drei Essays entstanden im Rahmen unserer Konferenz „Die deutsch-griechischen Verflechtungen zur Zeit König Ottos“ im vergangenen November.
In der kommenden Woche beginnt unsere dritte Konferenz Die Erneuerung der deutsch-griechischen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg als Reihe von 6 Veranstaltungen, die bis 9. Dezember dauern; die Call for Papers für die Konferenzen Deutsch-griechische Verflechtungen in den Künsten von 1821 bis 2021 (Mai 2021) und Die deutschen Philhellenismen (November 2021) sind bereits online.

Με την έναρξη του ψηφιακού συνεδρίου «Ελληνογερμανικές διασταυρώσεις από τη Γερμανική Αυτοκρατορία στην εισβολή της Βέρμαχτ στην Ελλάδα (1871–1941)» δημοσιεύθηκε η online πλατφόρμα του ComDeG, ένα ψηφιακό πολύπλευρο έργο αναφοράς, το οποίο παρέχει αξιόπιστες πληροφορίες για την ιστορία των πολιτισμικών και επιστημονικών διασταυρώσεων στις γερμανόφωνες και ελληνόφωνες περιοχές από τον 18ο αιώνα μέχρι σήμερα.

Online-Compedium der deutsch-griechischen Verflechtungen

Online-Compedium der deutsch-griechischen Verflechtungen

Das Online-Compendium der deutsch-griechischen Verflechtungen (ComDeG) verstetigt bestehende Wissenschaftskooperationen zwischen Griechenland und Deutschland, erschließt Forschungserträge zur Geschichte des Wissens- und Kulturtransfers und der Verflechtungsgeschichte zwischen den deutschen und griechischen Kulturräumen und macht sie für neue Fragestellungen anschlussfähig. Die Spannbreite der Inhalte reicht zeitlich vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die jüngste Vergangenheit, inhaltlich und thematisch von politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen bis hin zu wissenschaftlichen und kulturellen Verflechtungen.

Die Essays des Compendiums gliedern sich in Mikrogeschichten (narrative Detailuntersuchungen und Fallanalysen), Makrovorgänge (Praktiken und Netzwerke, Policies und Strukturen), Metanarrative (Konzepte, Deutungsmodelle, Stereotype) und Präsentationen (etwa Projektvorhaben bzw. Rezensionen). Die enzyklopädischen Artikel liefern Kurzporträts von Personen, Institutionen, Medien, Objekten und Orten der deutsch-griechischen Verflechtungen. In den Dossiers werden ausgewählte Essays und Artikel so zusammengebracht, dass sie eine kompakte Übersicht über bestimmte thematischen Schwerpunkte geben.

Die beiden Herausgeber des Compendiums sind Prof. Dr. Miltos Pechlivanos (CeMoG) und Prof. Dr. Alexandros-Andreas Kyrtsis (EMES). Ein wissenschaftlicher Beirat mit Forscher*innen aus Griechenland und Deutschland begleitet die inhaltliche Entwicklung und prüft die Qualität der wissenschaftlichen Beiträge, die zur Aufnahme in das Compendium eingehen. Die Projektteams in Berlin und Athen betreuen die redaktionelle Umsetzung, die Anreicherung sowie die Vernetzung aller Inhalte für das Compendium und führen dazugehörige Aufgaben in dem Projektmanagement und der informationstechnischen Steuerung aus.

Die Inhaltserstellung für das Compendium wird durch ein breitgefächertes Netzwerk von Forscher*innen aus Deutschland und Griechenland vorangetrieben und erfolgt u.a. auf der Grundlage einschlägiger wissenschaftlicher Workshops, wozu griechische und deutsche Forscher*innen eingeladen werden, ihre Fachkompetenz in das Compendium einzubringen, Fallstudien zu verschiedenen Aspekten der deutsch-griechischen Beziehungen miteinander zu diskutieren und die wissenschaftlichen Erträge für das Compendium aufzubereiten. Darüber hinaus werden Forscher*innen an anderen deutschen und griechischen Universitäten bzw. Instituten mit einschlägiger Fachkompetenz wie etwa Instituten der Germanistik, der Neogräzistik und der Südosteuropa-Geschichte in Griechenland und Deutschland (z.B. über einen Call for Essays) dazu eingeladen, das Compendium inhaltlich mitzugestalten.